Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

Jugendliche ohne Ausbildungsplatz stellen in der Berufsschule eine nicht geringe Schülergruppe dar. Man geht von 15-20 % eines Altersjahrgangs aus, die nach dem Verlassen des allgemein bildenden Schulsystems zunächst ohne Ausbildungsplatz bleiben. An manchen beruflichen Schulen stellen diese Schüler inzwischen die größte zusammenhängende Gruppe dar.

Sofern berufsschulpflichtige Schülerinnen und Schüler gemäß Art. 39 BayEUG nicht in einem Ausbildungsverhältnis stehen, besuchen sie die Berufsschule als JoA (Jugendlicher ohne Ausbildungsplatz). Je nach Organisationsform kann in diesem Fall zwischen der Beschulung in einem Vollzeitangebot, in einem BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) oder der Beschulung in einem Teilzeitangebot JoA-Klasse (Einzeltages- oder Blockunterricht) unterschieden werden. Das BVJ kann zudem in verschiedenen Unterformen - in kooperativer (BVJ/k, BIJ (ESF-gefördert; BIJ/V) oder schulischer Form (BVJ/s) angeboten werden. Bei den kooperativen Klassen übernimmt ein Kooperationspartner (z. B. Kolping, bfz, ...) einen Teil der Aufgaben (v. a. sozialpädagogische Betreuung, Betreuung von Praktika, ggf. Sprachförderung und Übernahme eines Teils des Unterrichts).

joa bvj

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