Grundschule

GSDie Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in der Grundschule umfassen

Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Sprachen bereichern den Unterricht und beleben den Schulalltag. An Schulen mit einem hohen Anteil von Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund besteht aber auch die Gefahr kultureller und gesellschaftlicher Konflikte.

Hier setzt die interkulturelle Erziehung an, die das Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen, gegenseitige Toleranz und Akzeptanz sowie weitergehendes Verständnis im Umgang der Schülerinnen und Schüler miteinander beinhaltet.

Neben den Deutschfördermaßnahmen, die das Erlernen der deutschen Sprache zum Ziel haben, wird seit dem Schuljahr 2009/10 in allen Jahrgangsstufen der Grund- und Haupt-/Mittelschule die Höchstzahl 25 eingehalten, wenn der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund mehr als 50% beträgt. Im Schuljahr 2010/11 wurde diese Regelung fortgeführt und es konnten bayerweit 401 zusätzliche Klassen eingerichtet werden. Davon profitieren vor allem große Städte wie München, Nürnberg und Augsburg.

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